Zurück aus Berlin, der Stadt mit dem liebenswertesten Spleen
ever seen, der Großhauptstadt, der Einzigen unArtigen.
Bin grade weg, da kommt Frank,a pot Ente aus den uhsa wieder und spricht sich nicht bewusst positiv über ihre zeitweilige Wahlheimat auf der anderen Seite der Ideologie aus. In Berlin bekennt sie sich ihrer „Eigenschaften, die man als Deutsch bezeichnet“; Pünktlichkeit, Effizienz, Zuverlässigkeit. Ausserdem rennt sie als Lola schnell wie Windhunde, was völlig werturteilsfrei zu verstehen sein sollte. Leider hat sie es trotzdem nicht in die (neue, derzeitige) Liste der 10 beliebtesten Deutschen geshaft. Aber sowohl Kai Pflaume (Platz 6) als auch Jörg Pilawa (Platz 9), was „
Frau im Spiegel“, denen diese Umfrage zu verdanken ist, wohl zu dem Rentnerblatt macht, das es ist. 2100 Leute hat
ipsos in und um Altersheime herum befragt, „allen Klischees von der Kulturnation zum trotz fehlen Schriftsteller, Kinoregisseure und Musiker ganz an der Spitze“, wie die
Stuttgarter Zeitung treffend bemerkt hat.
Aber es ist doch
Schillerjahr! Und auch Einsteinjahr! Letzterer war glaub ich Österreicher (oder war das dieser andere Typ?) und religiös ungläubiger Jude. Vor 100 Jahren hat er die Relativitätstheorie erfunden, vor 50 Jahren ist
Albert gestorben.

einstein im
Cicero
Zu seiner Gedenken gibt es
- am 19/01 einen Festakt im Deutschen Historischen Museum in Berlin,
- vom 28/03 – 30/09 die Ausstellung „Relativ jüdisch. A.E.- Jude, Zionist, Nonkonformist“ im Centrum Judaicum (Berlin),
- ab 05/05 – 31/12 die Ausstellung A.E und die Physik des 20.Jahrhunderts“ im Deutschen Museum München
- im Juni die Oper „Einstein on the Beach“ von Phil Glass und Robert Wilson an der Staatsoper Berlin
- zwischen 04/09 – 31/10 das Projekt „Einstein Spaces“, für das Künstler Örtlichkeiten in Berlin, Potsdam und Caputh gestalten, an denen Einstein gelebt und gearbeitet hat,
- am 10/09 die lange Albert Einstein Nacht (AEN) im Rahmen des Berliner Literaturfestivals, alles und mehr nachzulesen auf
www.einsteinjahr.de